Die Bedeutung von Magnesium
Magnesium gehört, wie alle Mineralstoffe und Spurenelemente, zu den essenziellen Nährstoffen. Das heißt, es ist lebenswichtig für den menschlichen Körper, kann vom Organismus aber nicht selbst produziert werden. Sein täglicher Bedarf muss daher über die Ernährung gedeckt werden.1 Wie wichtig Magnesium ist, zeigt sich an seinen zahlreichen Funktionen im Körper.Die Funktion
Bekannt ist Magnesium vor allem als Mineralstoff, der die Muskeln entspannt und die Nerven stärkt. Magnesium findet sich größtenteils im Skelett und in der Muskulatur, aber auch zwischen den Körperzellen. Es aktiviert über 300 Enzyme, insbesondere die des Energiestoffwechsels, und ist entscheidend für das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven.1 Es beeinflusst die Kontraktion der Muskulatur und beugt Muskelkrämpfen vor.1 Das macht es vor allem für Sportler unverzichtbar.2 Doch Magnesium kann noch viel mehr: Durch die Regulation des Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsels sorgt es zum Beispiel für den Aufbau von Knochensubstanz und Sehnen.3 Darüber hinaus hemmt es die Blutgerinnung und kann auf diese Weise vor Thrombosen schützen.Der Tagesbedarf
Die empfohlene Tageszufuhr für Jugendliche zwischen 15 und unter 19 Jahren liegt bei 350 bis 400 mg.4 Der Tagesbedarf von Erwachsenen liegt bei 375 mg.5 Generell haben Männer einen leicht höheren Bedarf als Frauen, da sie über mehr Muskel- und Knochenmasse verfügen. Wie viel Magnesium jeder Einzelne benötigt, hängt jedoch vor allem von der individuellen Lebensweise ab. Profi- und Hobbysportler, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie Menschen, die im Job oder Alltag oft unter Stress stehen, sollten besonders viel Magnesium zu sich nehmen.1Die Magnesiumversorgung
Im Gegensatz zu Calcium zählt Magnesium nicht zu den „kritischen Mineralstoffen“, das bedeutet, es herrscht keine massive Unterversorgung in Deutschland. Einigen Experten nach sollen jedoch 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung von Industrieländern unter einem zumindest latenten Magnesiummangel leiden. Der Grund: Durch die Zunahme von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln ist die tägliche Zufuhr an Magnesium um ca. 25 Prozent zurückgegangen.6Magnesium im Mineralwasser
Mit einer ausgewogenen Ernährung, die viel grünes Gemüse und Nüsse umfasst, kann einem Mangel entgegengewirkt werden. Auch Vollkorngetreideprodukte, Milch, Geflügel, Fisch und Kartoffeln sind nennenswerte Magnesium-Lieferanten.1 Wie bereits erwähnt, können durch Be- und Verarbeitung allerdings hohe Verluste auftreten. Eine natürliche Alternative und gute Ergänzung sind hier magnesiumhaltige Mineralwässer. Anders als bei Nahrungsmitteln muss der Mineralstoff nicht erst freigesetzt und gelöst werden. Er liegt bereits in flüssigem Zustand im Mineralwasser vor und kann somit optimal vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Die Bioverfügbarkeit des Mineralwassermagnesiums ist folglich besser als die des Nahrungsmagnesiums. Das haben mehrere Studien mit unterschiedlichen Messmethoden bewiesen.6 Ab 50 mg/l kann man ein Wasser magnesiumhaltig nennen.7 Die genaue Höhe lässt sich dem Etikett entnehmen. Gerolsteiner Sprudel und Medium beispielsweise enthalten mit jeweils 108 mg pro Liter so viel Magnesium wie kaum ein anderes Wasser. Eine Vergleichsmöglichkeit bietet die Seite www.mineralienrechner.de. Hier können über 700 deutsche Wässer miteinander verglichen werden.Fünf Fragen an den Experten.
Was ist Magnesium?
Welche Funktionen hat Magnesium?
Wie hoch ist der Tagesbedarf?
Wie kann es zu einem Mangel kommen?
Warum Mineralwasser als Magnesium-Lieferant?
Das Wichtigste über Magnesium auf einen Blick
Definition
- Magnesium ist ein Mineralstoff und seine chemische Formel lautet Mg2+.
- Es ist ein anorganischer Nährstoff und muss über die Nahrung aufgenommen werden.
- Der Körper kann Magnesium nicht selbst bilden.
Funktion
- Aktivierung von über 300 Enzymen im Stoffwechsel
- Beteiligung an Erregung der Muskel- und Nervenfasern
- Beteiligung an zahlreichen Stoffwechselfunktionen
- Kraftstoff für Muskeln und Nerven2
Wissenswertes
- Ab 50 mg/l kann man ein Wasser magnesiumhaltig nennen.1 So ein Wasser kann effektiv zur Magnesiumversorgung beitragen.7
Tagesbedarf
- Zufuhrempfehlung für Jugendliche im Alter zwischen 15 und unter 19 Jahren: 350 – 400 mg4
- Erwachsene: 375 mg5
Quellen:
1 Gesundheitsportal Onmeda: „Magnesium“. goFeminin.de GmbH2 ZDG Ges. für Ernährungsheilkunde GmbH: „Magnesium“.
3 stern.de GmbH: „Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor: Mineralien für Herz und Niere“.
4 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) et al. (Hrsg.): „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“.
1. Aufl., 3., vollständig durchgesehener und korrigierter Nachdruck. Neustadt: Umschau-Buchverlag 2008
5 Nährwertkennzeichnungsverordnung für Lebensmittel vom 25.11.1994 sowie die Änderungsverordnung vom 01.10.2009
6 Dr. med. Dipl.-Biol. Elke Ruchalla: „Bioverfügbarkeit von Magnesium in Mineral- und Heilwässern“.
DER MINERALBRUNNEN 12/2009
7 Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 01. August 1984 (BGBl. I, S.1036)
i.d.F. v. 01. Dezember 2006 (BGBl. I. Nr. 56 vom 11. Dezember 2006, S.2762 ff.)
8 Deutsche Heilbrunnen im Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V.
Weitere Quellen:
R. Christensen, J. K. Lorenzen, C. R. Svith et al: „Effect of calcium from dairy and dietary supplements on faecal fat excretion: a meta-analysis of randomized controlled trials“. Obesity reviews, Journal compilation © 2009 International Association for the Study of Obesity, obesity reviews 10, 475–486 Kerstin Hübel, Irene Koneth: „Kalzium, Magnesium und Blutdruck“. Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin 5/09 Marc C. Houston, MD, MS, Karen J. Harper, MS, PharmD: „Potassium, Magnesium, and Calcium: Their Role in Both the Cause and Treatment of Hypertension“. The Journal of Clinical Hypertension, Vol. 10 No. 7, July 2008 G. C. Major, J.-P. Chaput, M. Ledoux, S. St-Pierre, G. H. Anderson, M. B. Zemel and A. Tremblay: „Recent developments in calcium-related obesity research“. Journal compilation © 2008 International Association for the Study of Obesity, Obesity reviews 9, 428–445 Mario J. Soares and Wendy L. Chan She-Ping-Delfos: „Postprandial Energy Metabolism in the Regulation of Body Weight: Is there a Mechanistic Role for Dietary Calcium?“. Nutrients 2010, 2, 586-598; doi:10.3390/nu2060586 Michael B. Zemel, PhD: „Proposed Role of Calcium and Diary Food Components in Weight Management and Metabolic Health“. THE PHYSICIAN AND SPORTSMEDICINE, ISSN – 0091-3847, June 2009, No. 2, Volume 37
Gerolsteiner Sprudel und Medium sind natürliche Mineralwässer mit hohem Gehalt an Mineralien. Wir empfehlen den Verzehr von mindestens zwei Litern pro Tag und weisen auf die Bedeutung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise hin.