Der Hydrogencarbonat-Test
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Alles über den Hydrogencarbonat-Test
Folgendes benötigen Sie für den Test:
- 100 ml Gerolsteiner Sprudel oder Medium
- 100 ml Leitungswasser
- 1 Liter Cola*
- 4 Gläser à 300 ml
- pH-Wert-Teststreifen inkl. Farbskala
- Füllen Sie 100 ml Gerolsteiner in ein Glas und 100 ml Leitungswasser in ein anderes. In die restlichen zwei Gläser füllen Sie jeweils 100 ml Cola.
- Tauchen Sie in jedes Wasserglas und in eines der Colagläser für ca. 1–3 Sekunden einen Teststreifen. An der pH-Wert-Skala können Sie ablesen, welchen Wert die jeweilige Flüssigkeit hat. Halten Sie den Streifen neben die Skalierung und suchen Sie die Stufe mit der größten Übereinstimmung. Notieren Sie die Werte.
- Nun kommt der spannende Teil des Tests: Schütten Sie die zwei Gläser mit Gerolsteiner Mineralwasser und Leitungswasser jeweils in eines der Colagläser. Rühren Sie kurz um und testen Sie erneut den pH-Wert: Die Cola, in die Leitungswasser geschüttet wurde, hat nun einen pH-Wert von ca. 3,3 und damit einen etwas höheren, aber immer noch sauren Wert. Die Cola, die mit Gerolsteiner Mineralwasser aufgefüllt wurde, hat nun einen pH-Wert von ca. 5,5.
Wichtig:
Cola zeigt einen pH-Wert von ca. 2,5 an, Leitungswasser von ca. 7 und Gerolsteiner von ca. 5,7. Die Höhe des pH-Wertes gibt an, ob eine Flüssigkeit stark sauer (pH-Wert 0), neutral (pH-Wert 7) oder stark basisch (pH-Wert 14) ist. Nicht wundern: Die beigefügte Skala reicht nur von 2 bis 9, da die Werte darunter und darüber für diesen Test nicht relevant sind.Fazit:
Das Hydrogencarbonat in Gerolsteiner Mineralwasser hat einen Großteil der Säure in der Cola neutralisiert. Und genau das tut es auch im Körper. So einfach kann der Nachweis für die Wirkung von Hydrogencarbonat sein.
Viel Spaß beim Testen!
*In Deutschland gängige Marken
Der Körper aus dem Gleichgewicht
Das Wohlbefinden eines Menschen hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehört insbesondere ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt. Denn nur wenn das Verhältnis der Säuren und Basen in unserem Körper stimmt, funktionieren unsere Stoffwechselvorgänge störungsfrei. Ähnlich wie beispielsweise unsere Körpertemperatur muss der Säure-Basen-Haushalt somit konstant und im Gleichgewicht gehalten werden. Die modernen Lebens- und Essgewohnheiten bewirken bei vielen jedoch genau das Gegenteil. Eine unausgewogene Ernährung mit zu viel tierischem Eiweiß, Zucker und Fett sowie mangelnde oder sehr hohe körperliche Aktivität fördern die Säurebildung im Körper.Die Wirkung von Hydrogencarbonat
Damit der Säure-Basen-Haushalt nicht aus der Balance gerät, braucht der Körper Puffer, die Säure aufnehmen bzw. abgeben können. Der wichtigste Puffer im menschlichen Körper ist Hydrogencarbonat. Enthält der Körper zu viele Basen, verwandelt er durch eine chemische Reaktion Kohlendioxid und Wasser zu Säure und Hydrogencarbonat.1 Diese Reaktion funktioniert auch umgekehrt: Enthält der Körper zu viel Säure, wandelt er diese mit Hilfe von Hydrogencarbonat in Kohlendioxid und Wasser um. Das Kohlendioxid wird dann über die Lunge ausgeatmet, das Wasser ausgeschieden. Der Körper kann allerdings selbst niemals mehr Hydrogencarbonat als Säure bilden, da bei der Hydrogencarbonat-Produktion immer gleichzeitig auch Säure entsteht. Es empfiehlt sich deshalb, dem Organismus zusätzliches Hydrogencarbonat zuzuführen.Die Hydrogencarbonat-Quelle
Hydrogencarbonat ist ein wichtiger Bestandteil von natürlichem Mineral- und Heilwasser. Es liegt dort verbunden mit Mineralstoffen wie Calcium oder Magnesium vor. Eine gute Möglichkeit, Hydrogencarbonat zu sich zu nehmen, ist daher, Mineralwasser zu trinken. Denn in Lebensmitteln ist Hydrogencarbonat nur in geringen Mengen enthalten. Zwar kann der Körper aus Säuren, die in Obst und Gemüse enthalten sind, auch Hydrogencarbonat bilden, jedoch müsste man, um den bei uns üblichen Säureüberschuss der Nahrung auszugleichen, eine sehr große Menge davon zu sich nehmen. Aufgrund ihrer basischen Wirkung neutralisieren hydrogencarbonatreiche Mineralwässer die überschüssige Säure im Körper und stabilisieren den Säure-Basen-Haushalt. Das Fazit: Mineralwasser leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit und kann das Wohlbefinden positiv beeinflussen.1 Wie viel Hydrogencarbonat ein Wasser enthält, lässt sich dem Etikett entnehmen. Mit 1.816 mg enthält Gerolsteiner so viel von diesem Inhaltsstoff wie kaum ein anderes Wasser. Wer einen direkten Vergleich sucht, wird unter www.mineralienrechner.de fündig. Hier können über 700 deutsche Wässer miteinander verglichen werden.Fünf Fragen an den Experten
Was ist Hydrogencarbonat und wie wirkt es?
Wie kommt es zu einer übermäßigen Säurelast in unserer Ernährung?
Wie versorge ich meinen Körper mit Hydrogencarbonat?
Gibt es eine Überdosierung an Hydrogencarbonat?
Wann gilt ein Wasser als reich an Hydrogencarbonat?
Das Wichtigste über Hydrogencarbonat auf einen Blick
Definition
- Carbonate (Hydrogencarbonate) sind Bestandteile der Salze der Kohlensäure.
- HCO3- lautet seine chemische Formel.
- Der Körper kann Hydrogencarbonat selbst bilden.
Funktion
- Das Kohlensäure-Bicarbonat-System ist das wichtigste Puffersystem des Körpers.1
- Hydrogencarbonat hält den Säurewert des Blutes im Normalbereich und dient als direkte Pufferung überschüssiger Säure im Magen-Darm-Trakt.
Wissenswertes
- Einseitige Ernährung (viel Eiweiß, Fleisch, wenig Obst und Gemüse) fördert die Säureentstehung (Abbauprodukt des Stoffwechsels).
- Hydrogencarbonat puffert die Säuren ab und wandelt diese in Kohlendioxid und Wasser um.1
- Auch wenn der Organismus Hydrogencarbonat im Rahmen des Stoffwechsels selbst bildet, reichen die körpereigenen Puffersysteme bei einer erhöhten Säurebelastung oftmals nicht aus – eine Übersäuerung des Körpers ist die Folge.
- Steigt der Säurewert des Blutes und der Körperzellen an, behindert dies den Stofftransport zwischen den Zellen.
- Um die Säurelast auszugleichen, löst der Körper Mineralstoffe wie Calcium aus den Knochen.2
- Natürliches hydrogencarbonatreiches Wasser hilft gegen eine Übersäuerung des Körpers und kann so zu gesunden Knochen beitragen.
Tagesbedarf
- Hydrogencarbonat kann im Gegensatz zu zum Beispiel Calcium und Magnesium vom Körper selbst gebildet werden.
- Eine empfohlene Tagesdosis gibt es deshalb nicht.
Quellen:
1 Deutsche Heilbrunnen im Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V.2 FID Verlag GmbH, Fachverlag für Gesundheitswissen: „Hydrogencarbonat-Wässer schützen Sie vor Übersäuerung“.
3 Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 01. August 1984 (BGBl. I, S.1036)
i.d.F. v. 01. Dezember 2006 (BGBl. I. Nr. 56 vom 11. Dezember 2006, S.2762 ff.)
Weitere Quellen:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) et al. (Hrsg.): „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“. 1. Aufl., 3., vollständig durchgesehener und korrigierter Nachdruck. Neustadt: Umschau-Buchverlag 2008 Dr. med. Dipl.-Biol. Elke Ruchalla: „Bioverfügbarkeit von Magnesium in Mineral- und Heilwässern“. DER MINERALBRUNNEN 12/2009
Gerolsteiner Sprudel und Medium sind natürliche Mineralwässer mit hohem Gehalt an Mineralien. Wir empfehlen den Verzehr von mindestens zwei Litern pro Tag und weisen auf die Bedeutung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise hin.